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About

Baukultur, die gestaltete Umwelt aus Gebäuden, Straßen, Plätzen und Räumen, ist identitätsstiftend und beeinflusst unsere Lebensqualität maßgeblich. Baukultur verbindet Tradition, Innovation, Klimaschutz und soziale Fragen. Sowohl der ländliche als auch der urbane Raum müssen sorgsam gestaltet werden, denn unser Boden ist eine begrenzte Ressource, die effizienter und nachhaltiger als bisher zu nutzen ist. Funktionsmischung, maßvolle Dichte und Infrastruktur entscheiden darüber, wie Menschen in Österreich mobil sind, ob Angebote einfach und klimaschonend zu erreichen sind. Der Umgang mit dem gebauten Bestand gestaltet Lebensräume und schafft die Basis für das Erreichen der Klimaziele im Mobilitäts- und Gebäudesektor. Es gilt, das „große Ganze“ zu sehen, mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen maßvoll umzugehen und gemeinschaftliche und soziale Anforderungen zu erfüllen.

Die Bauhaus Initiative setzt sich zum Ziel, die Art und Weise zu verändern, wie wir Gebäude und ganze Quartiere unter der Zielsetzung der Klimaneutralität bis 2040 baukulturell sorgsam errichten und sanieren. Forschung, Innovation und Kultur spielen dabei eine entscheidende Rolle und zeigen, dass der Weg von der Forschung zur Umsetzung durch Forschungs- und Demonstrationsprojekte maßgeblich beschleunigt werden kann. Durch eine zentrale Anlaufstelle können Akteure der Architektur und Baukultur, Gebäudeplaner, -errichter und -betreiber sowie Bauforschung voneinander lernen und daraus gemeinsame Lösungsansätze für lokale Herausforderungen entwickeln.

Aktivitäten

Die European Bauhaus Initiative bietet die Möglichkeit, das Nachhaltige Bauen – seit jeher eine österreichische Stärke (z.B. nature based solutions, kreislauffähige Baustoffe und -materialien, Gebäudebegrünungstechnologien, nachhaltige Quartiersbetrachtung, hohe Gebäudequalität und Nachhaltigkeits-Zertifizierungen, digitale Technologien, usw.) – international stärker zu positionieren, die nachhaltige Bauwirtschaft zu stärken und gleichzeitig Pilotprojekte in Österreich zu initiieren.

Aufbauend auf Gebäudeforschungsprogrammen „Haus der Zukunft“ (1999-2013) und „Stadt der Zukunft“ (ab 2013) ist die wissenschaftliche Kompetenz in diesem Fachbereich in Österreich gestiegen bzw. wurden richtungsweisende Demonstrationsprojekte umgesetzt, die im Einklang mit den Leitgedanken der Bauhaus-Bewegung (Reduzierung des Energie- und Schadstoffeinsatzes, erhöhte Nutzung nachwachsender und ökologischer Materialien, Berücksichtigung sozialer Aspekte sowie Erhöhung der Lebensqualität) stehen. Mit den klimaaktiv Gebäude- und Siedlungsstandards wurde direkt an den Ergebnissen von Haus der Zukunft als auch Stadt der Zukunft angeknüpft und ein weiterer Schritt in Richtung Überleitung innovativer Technologien und Konzepte gesetzt.

Die Initiative Bauhaus möchte Architekt:innen, Planer:innen, Designer:innen, Forscher:innen, Unternehmen, Student:innen und Interessierte dazu aufrufen, gemeinsam eine österreichische Perspektive für das New European Bauhaus zu entwickeln und zu gestalten:

1. Kooperation

Interdisziplinärer Netzwerkaufbau und Positionierung des Netzwerks, damit neue Akteur*innen andocken können

2. Information

Institutioneller Austausch des Bauhaus-Netzwerks in Österreich, um Innovationen entlang des Gebäude-Lebenszyklus zu beschleunigen und die regenerative Stadtentwicklung zu fördern

3. Synergien

Erarbeitung und Abstimmung gemeinsamer Positionen der Vertreter*innen des Netzwerks im Themenbereich zukunftsorientierte Bauforschung und -innovation und klimaverträgliche Baukultur.

Info

Mitgestalten

Erfahren Sie mehr über das New European Bauhaus und teilen Sie inspirierende Beispiele, neue Ideen und Lösungen.


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